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Die Initiative zur Schaffung dieser Einrichtung geht auf Prof. Friedrich Welz zurück, der einen Großteil seiner privaten Kunstsammlung (darunter das gesamte druckgraphische Oeuvre von Oskar Kokoschka) der Salzburger Landesregierung als Geschenk anbot, unter der Voraussetzung, dieses in Salzburg längst notwendige Haus für moderne Kunst und eine Heimstätte für eine erste Sammlung klassischer und zeitgenössischer Kunst in dieser Stadt einzurichten.
Der Gründungsdirektor ist Prof. Otto Breicha, der neben der von Welz initiierten graphischen Sammlung auch eine solche mit zeitgenössischer österreichischer Skulptur und die bedeutende nationale österreichische Fotosammlung an das Haus band.
Das Rupertinum hat sich aber in den nunmehr 13 Jahren seines Bestehens nicht so sehr als Sammlung einen Namen gemacht, obwohl durch zahlreiche Leihgaben und Leihausstellungen der inzwischen höchst beachtliche Sammlungsbestand im In- und Ausland bekannt ist, die hauptsächlich wahrgenommenen Aktivitäten des Rupertinums sind das breit gestreute Angebot von bis zu 30 Sonderausstellungen im Jahr, die zum Großteil durch kostengünstige Kooperationen mit befreundeten Institutionen und Kollegen zustande kommen. Nur so kann das Rupertinum mit einem bescheidenen Ausstellungsbudget so beachtete Werkschauen nach Salzburg bringen, wie die mit Gemälden und Graphiken von Edvard Munch, Emil Nolde, Georges Rouault, Paul Klee, Gustav Klimt und anderen Klassikern der Moderne.
Das Rupertinum nimmt 3 große Aufgabenbereiche wahr: die Graphische Sammlung, die Moderne Galerie mit Wechselausstellungen und die Österreichische Fotogalerie. Mit etwa 20 temporären Ausstellungen pro Jahr bespielt es etwa 1.300 m² Ausstellungsfläche auf drei Stockwerken des frühbarocken Altstadthauses, dazu gehören die Skulpturenhalle im Erdgeschoß und das kürzlich erweiterte "Studio".
Die Ausstellungen und museumspädagogischen Aktivitäten des Rupertinums bereichern das kulturelle Angebot dieser Stadt ganz wesentlich, da sich das Haus als "offenes" Museum begreift, das den Salzburgern zur Verfügung steht, den Schulklassen, Studenten, Kunstinteressierten und nicht bloß eine zusätzliche Sommerattraktion im Festspielsommer für Touristen anbietet.
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